




Rückblick
„...PLAY ALONG!“Laufzeit: 10 Dezember 2008 bis 10. Februar 2009
„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“
Albert Einstein
net.culture.space zeigt künstlerische Arbeiten und Projekte, die sowohl auf kreative als auch auf spielerische Art die BesucherInnen in eine fantastische und geheimnisvolle Welt der digitalen Illusionen entführen. Durch Interaktion und Animation werden Klang- und Bildräume generiert, die in ihrem Erscheinen die Grenzen zwischen Virtualität und Wirklichkeit verwischen. Im Rahmen der Eröffnung lud das Kölner Künstlerkollektiv LICHTFAKTOR alle BesucherInnen des net.culture.space zu einer „aktiven“ Installation ein, bei der es möglich war, mit Licht zu malen, zu schreiben und zu zeichnen.
CHIC-O-MAT
by Kate Burgener, Künstlerische Leitung und Idee
Juerg Luedi, Corporate Design
Michael Nussbaum, Technische Leitung und Ideen, System- und Interfacedesign, Programmierung
http://www.poolart.ch/chic-o-mat/index.htm
Memory mal anders: Mit dem „chic-o-mat“ können BesucherInnen ihr Aussehen, Alter und Geschlecht virtuell verändern. Ein automatisch erstelltes Selbstporträt wird mit dem Bild einer anderen Person überlagert. Als würde man in einen Spiegel blicken, begegnet man plötzlich einem bekannten und gleichzeitig doch fremden Gesicht. Die Mitspielenden werden so auf eine persönliche und interaktive Art zu Forschern an Identität, Differenz und Repräsentation.
PHANTASM
by Takahiro Matsuo
http://www.monoscape.jp
Ein phantasievoller Ort, in dem Mensch und Tier interagieren – BesucherInnen betreten die Welt von „Phantasm“ mit einer
leuchtenden Kugel in der Hand. Schmetterlinge reagieren auf das Licht, fliegen heran und folgen ihm. Wird die Kugel mit den Händen abgedeckt, verschwinden die Schmetterlinge und die BesucherInnen kehren in die reale Welt zurück.
DIORAMA TABLE
by Keiko Takahashi
http://www.th.jec.ac.jp/~keiko
„Tischlein deck‘ dich“: Der „Diorama Table“ verbindet Kunst mit alltäglichem Leben. Legt man Seile auf den Tisch, verbinden sie sich zu Bahngleisen, bildet man aus einem Seil einen Kreis, verwandelt dieser sich in einen Teich. Rund um Teller und Tassen beginnen Häuser, Blumen und Bäume zu wachsen. So werden aus Gegenständen des täglichen Gebrauchs interaktive, belebte Bilder.
OPTISCHE TÄUSCHUNGEN
by Michael Bach
http://www.michaelbach.de/ot/index.html
Optische Täuschungen sind seit Aristoteles bekannt. Auch im 21. Jahrhundert entstehen immer wieder faszinierende Varianten und neue Phänomene der Wahrnehmungstäuschung. Die aktuelle Hirnforschung kann keineswegs alle Phänomene erklären, viele entziehen sich der Systematisierung. Prof. Dr. Bach zeigt eine Sammlung optischer Täuschungen und visueller Phänomene mit Erklärungsansätzen aus der aktuellen Sehforschung.
S.H.E.
by Nataša Teofilovic
http://www.aec.at
Wo endet die Virtualität und wo beginnt die Wirklichkeit? s.h.e., ein Spiel mit der Virtualität und der Realität, lässt die Grenzen beider Welten offen. Stellen Sie sich fünf 3D-animierte Charaktere vor, die in ihrer eigenen Welt leben. Die Figuren wandern von Bild zu Bild, Zwischenräume werden durchschritten, wobei sich virtueller und echter Raum scheinbar überschneiden. Indem die BesucherInnen den virtuellen Charakteren auf Augenhöhe begegnen, wird ein Kommunikationsraum geöffnet, der sich durch Soundeffekte wie beispielsweise Klopfgeräusche weiter verdichtet.
LICHTFAKTOR
by Marcel Panne, David Lüpschen
http://www.lichtfaktor.eu
Das Kölner Künstlerkollektiv, bestehend aus VJ $ehvermögen und JIAR, experimentiert mit den Möglichkeiten, die sich aus Langzeitbelichtung und Malerei ergeben. In ihren Arbeiten versuchen sie, die verschiedenen Ansätze des „Lightwriting” auszureizen und weiterzuentwickeln. Mit Licht verleihen sie ihrer Kreativität Ausdruck. Die LICHTFAKTOR-Crew nutzt bewusst den gesamten Stadtraum als Bühne und Arbeitsfeld und bindet diesen in ihre Animationen so ein, dass dieser nicht nur Kulisse, sondern ein Teil ihrer Arbeit ist.













































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